01 Überblick einiger Entspannungstechniken

01 Überblick einiger Entspannungstechniken

Es gibt eine Vielzahl an Entspannungstechniken. Ich habe eine Übersicht der bekanntesten Techniken erstellt und diese einmal kategorisiert.

Im groben kann man die Techniken in sechs Kategorien einordnen. In einigen Literaturen findet man anstelle von „Wellness“ noch die Kategorie „Focusing“. Mit dieser Methode habe ich mich allerdings noch nicht eingehend beschäftigt. Bei Wikipedia wird Focusing wie folgt definiert:

Bei dem als „Focusing“ bezeichneten Prozess handelt es sich – allgemeiner verstanden – um den Prozess kreativen Denkens und Handelns. Dieser zeichnet sich aus durch ein Hin- und Hergehen zwischen dem gegenwärtigen Erleben einer konkreten Situation und dessen Versprachlichung oder Symbolisierung durch Handlungen, Gesten, Bilder etc. Gendlin gibt hierfür das Beispiel einer Dichterin, die nach Worten sucht, um ihr Gedicht fortzusetzen: zunächst weiß sie noch nicht, welche Worte wirklich passen, sie hält inne und verwirft alle unpassenden Formulierungen, so lange bis sie auf einmal ein Aha-Erlebnis hat und merkt: „jetzt habe ich die stimmigen Worte gefunden“.[1] Entsprechend ist es eine zentrale Aufgabe jedes Menschen, in seinem Leben die jeweils für eine Situation passenden Worte, Gesten und Handlungen zu finden.

Focusing – Wikipedia

„Wellness“ ist an sich keine wirkliche Technik. Doch meiner Meinung nach ist einer der Hauptpunkte der Entspannung, sich vor allem Zeit für sich selbst zu nehmen. Und das muss nicht immer mit einer erlernten Technik sein. Ein Spaziergang im Wald oder ein gemütlicher Nachmittag in der Sauna, können ebenso Verspannungen lösen und helfen den die Gedanken im Kopf ruhig zu bekommen.

Und genau darin liegt das Geheimnis aller Entspannungstechniken. Es geht darum die Gedanken „ruhig“ zu bekommen. Nicht die ganze Zeit an die Probleme aus der Arbeit zu denken oder an den Streit in der Familie. Im hier uns jetzt auf den Körper achten und entspannen.

Für welche Kategorie oder Technik sich man entscheidet, hängt dann z.B. vom Typen, vom sonstigen Alltag oder vom Kontext in dem die Technik verwendet werden soll ab. Sitze ich zum Beispiel den ganzen Tag im Büro vor dem Computer, möchte ich auch einen körperlichen Ausgleich schaffen und entscheide mich für eine Technik aus der Kategorie „Bewegung“. Möchte ich bald ein Ziel erreichen kann mich die Technik „Visualisierung“ aus der Kategorie „Imaginär Verfahren“ Unterstützen. Möchte ich eine Technik am Arbeitsplatz zum kurz abschalten benutzen, eignet sich das Autogene Training, eine Atemtechnik oder Meditation.

In diesem Video beschreibe ich die Techniken